Turnerbundjugend mit den Nachtwächtern auf Tour

Turnerbund Dilsberg organisierte abwechslungsreiche Übernachtung

28. Juli 2005
 

Gleich am ersten Ferientag hatte der Turnerbund Dilsberg alle Nachwuchssportler zu einer gemeinsamen Übernachtung in die Tuchbleichenhalle eingeladen. Die Idee dazu entstand auf einer Turnratsitzung und wurde ohne langes Zögern, sofort geplant und in die Tat umgesetzt. Auch die Dilsberger Nachtwächter ließen sich nicht zwei Mal bitten und trugen mit ihrer Führung durch die Bergfeste zu einem interessanten Programm bei.
 

Turnerbundvorsitzende Regina Watzelt hatte gemeinsam mit Martina Kunz die Organisation übernommen, unterstützt wurden die beiden durch Silvia Münstermann, was durchaus notwendig war, denn 27 Kinder waren der Einladung gefolgt und rückten mit Isomatten, Luftmatratzen und Schlafsäcken ausgestattet an.
 

Nachdem das Schlaflager gerichtet und die Räumlichkeiten sowie das Gelände erkundet war, wurden erst mal die Kraftreserven, in Form von gegrillten Würstchen und leckeren Salaten, aufgefüllt. Frisch vom Schwenkgrill, in freier Natur und in großer Runde, da schmeckte es besonders gut.
 

Die Ruhe währte nicht allzu lange, denn der neu gestaltete Spielplatz wurde einer Bewährungsprobe unterzogen, die er aber bravourös bestand.

Obwohl die meisten auf dem Dilsberg wohnen und den Ort kennen, war es doch etwas ganz besonderes, begleitet von den Nachtwächtern, die in ihren neuen Umhängen besonders chic aussahen, durch die Bergfeste zu streifen und interessante Erklärungen vom Leben in früheren Zeiten zu erhalten.
 

 

Kindgerecht erklärte Frans Hermans wichtige Gebäude, den Wassermangel sowie die Lebensgewohnheiten. Immer wenn in das Horn geblasen wurde, wussten die jungen Teilnehmer, dass neue Informationen anstanden und hingen gebannt an den Nachtwächterlippen. Tolle Stimmung herrschte mit zunehmender Dunkelheit,
 

denn jetzt strahlten die Laternen und die Hellebarden glänzten mit den Sternen um die Wette. Von den berühmten Nachtwächtersprüchen und –liedern waren die Kids fasziniert.
 

Kaum auf der Tuchbleiche zurück, verzogen sich die ersten Teilnehmer erschöpft in den Schlafraum und gönnten sich eine kurze Erholungsphase. Vorstand Ralf Baudisch nutzte die Gelegenheit und dankte den Beteiligten für die gelungene Organisation sowie den Nachtwächtern für ihr Engagement.
 

Vereinzelt sah man noch ein paar Kids am prasselnden Lagerfeuer Geschichten erzählen, bis um Mitternacht endgültig zum „Zapfenstreich“ geblasen wurde - zumindest außerhalb der Tuchbleichenhalle.
 

Die abwechslungsreiche und gelungene Übernachtung ging mit einem gemeinsamen Frühstück zu Ende.
 

boe/bz